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Wir beginnen unsere kleine Stadtführung am
Rathaus (1)
"Adelsheimer Hof" erbaut 1607/09 von einer Stein' schen Nebenlinie,
es ging später in den Besitz der Adolzheimer über, die dem Haus
seinen Namen gaben. 1847 Städt. Realschule, seit 1912 Rathaus der
Stadt und seit 1972 Sitz der Verwaltung. Freilegung des Fachwerkes zu
Beginn des 20. Jh. Die reichen Schnitzereien an den Eckpfosten und am
Osteingang gehören zu den wertvollsten in Rheinland-Pfalz.
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Pont-Château-Platz (2)
, unterhalb der Stadthalle. Der Brunnen erinnert an die Begründung
der Städtepartnerschaft zwischen Nassau und der französischen Stadt
Pont-Château/Bretagne im Jahre 1975.
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Von diesem Platz aus hat man einen herrlichen Blick auf den
Burgberg und die
Stammburg Nassau (3)
. Erbaut um 1120 durch die Grafen von Laurenburg, nach der
Nassauischen Landesteilung 1255 im ungeteilten Eigentum beider
Grafenlinien. Beginnender Verfall Ende des 15. Jh. Restaurierung:
1980/81 Wiederaufbau des Palas mit Rittersaal, 1976/77
Wiederherstellung des Bergfrieds (Burgturm) nach einem Stich von
Merian aus dem 17. Jh.
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Hintergasse (4),
hier führt die südliche Ringmauer entlang, Erlaubnis zur Befestigung
des Ortes 1323, Stadtrechte an Nassau durch Kaiser Karl IV. 1348
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Grauer Turm (5)
- (Grafenturm) 1414 erwähnt, Südostecke der ehemaligen Umwehrung mit
anschließendem Mauerstück einem Teil des Wehrganges, Zeltdach des
achteckigen Turmes ist neuzeitlich. Er diente 1600-1659 einer
grausamen Justiz: Turmstrafe, Verhör und Folterung der "Hexen" vor
ihrer Hinrichtung auf dem "Hexenkippel" nahe der Hohe Lay.
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Evangelische Pfarrkirche (6)
, nach Johannes dem Täufer geweiht. Anfänge reichen bis ins 10. Jh.
zurück. Turm mit spätromanischen Baustil aus dem 12. Jh., im Westteil
des Schiffes frühgotische Bauelemente sichtbar (Kreuzgewölbe) mit
Spitzbögen, an der nördlichen Innenwand Grabbildplatten der
Stifterfamilie vom Stein aus dem 15. bis 18. Jh.
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Weinstube Stoll (7)
, ehemaliges evangelisches Pfarrhaus, verputztes Fachwerkhaus mit
spätgotischem Kern, Erker mit Dreiecksgiebeln aus dem 18. Jh., reich
verzierter Giebel zur Kirche hin.
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Hotel "Zur Krone" (8)
- Ehemaliges Pfortenhaus am "Äschertor" des Brückenturmes der
mittelalterlichen Steinbrücke über der Lahn. 1770 bis 1825
Poststation der Thurn- und Taxispost.
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Kettenbrücke (9)
(Blick vom Lahnufer aus) erbaut 1828/30, damals ein Novum in
Deutschland: Fahrbahn an bogenförmigen Kettenbehängen befestigt, die
von vier Stützpfeilern getragen wurden.
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Weitergang an der Lahn zum
Kurpark (10),
mit Ruhebänken, Lesesaal, Freiluftschach und Minigolf. In der Nähe
des Kurparks stand das ehemalige Kurhaus, das 1945 bei einem
Bombenangriff zerstört und nicht wieder aufgebaut wurde.
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Eimelsturm (11)
- Turm am ehemaligen "Emser Tor", das 1787 wegen Baufälligkeit
niedergelegt wurde.
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Im Erdgeschoss befindet sich eine Gedenkhalle für die Opfer der
beiden Weltkriege und der Naziherrschaft
Mühlpforte (12),
das einzige ursprüngliche Tor in der Nordseite der Stadtbefestigung
war die Mühlpforte, Teile davon sind im Haus Nr. 5 verbaut erhalten
geblieben. Gleitkanal für das Fallgitter noch zu sehen.
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Buderushaus (13),
Schloßstraße. In dem alten, um 1800 niedergelegten Naussauer
Buderushaus wurde 1690 der Gründer der Buderus'schen Eisenwerke
Wetzlar geboren. Ein Nachfahre baute das heutige Buderushaus "Anno
1800".
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Stein'sches Schloß (14),
Geburtshaus des Freiherrn Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein
(1757-1831). Er ließ zur Erinnerung an die deutschen Befreiungskriege
gegen Napoleon I. einen achteckigen Turm im neugotischen Stil anbauen
(1815/16). In der von ihm verfassten "Nassauer Denkschrift" forderte
er die Beseitigung der bäuerlichen Erbuntertänigkeit und die
Teilnahme der Bürger an der Bewältigung der gemeindlichen Aufgaben.
Das Stein Denkmal (15) und die Ruine der Burg Stein (16)
stehen unterhalb der Burg Nassau am Burgberg.
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