Nassauer Land - Vielfalt ohne Grenzen

Das Nassauer Land gehört zu den reizvollsten Abschnitten an der idyllischen Lahn und bietet eine wahre Fülle an Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten. Schon die Lage zwischen den beiden Mittelgebirgslandschaften Taunus und Westerwald ist außergewöhnlich.

Die Vielzahl der Wandermöglichkeiten - vorbei an berauschenden Aussichtspunkten, durch stille Bachtäler – sind fast unerschöpflich. Die Lahn ist ein Eldorado für Freizeitsport mit dem Kanu oder Kajak auf dem Wasser, und mit dem Nassauer Land hat man gleich eine der schönsten Strecken vor der Urlaubstüre. Schön am Fluss entlang und überwiegend ohne Steigung führt der Lahntalradweg. Beste Aussichten für jede Kondition, denn hier geht es nicht um Geschwindigkeit, sondern um Glücksmomente.

Freuen Sie sich auf den Charme freundlicher Gastgeber, gemütlicher Cafe´s und Restaurants im Nassauer Land und genießen Sie einen guten Tropfen Lahnwein in den lauschigen Weinstuben von Obernhof und Weinähr. Ob Sie Rot- oder Weißwein bevorzugen – in jedem Fall genießen Sie eine ausgesprochene Besonderheit unserer Region.

Neben der Stadt Nassau gehören noch 18 Orte zur Ferienregion „Nassauer Land“

Anschrift
Tourist-Information Nassauer Land e.V.

Obertal 9a
56377 Nassau
Tel. 02604-95250
Fax 02604-952525

www.nassau-touristik.de

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www.stadt-nassau.de

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Stadt Nassau

Stadt Nassau

Mit seinen ca. 5.300 Einwohnern ist die Stadt das Zentrum der Verbandsgemeinde Nassau. Wie Funde aus der Jüngeren Eisenzeit belegen, bot sich die geschützte Lage des Ortes in einer Talweitung der Lahn schon in frühester Zeit zur Besiedlung an. Die erste Erwähnung als „Villa Nassova" stammt aus dem Jahr 915, als der Hof und Verwaltungssitz König Konrads I. mit Zubehör urkundlich dem Walpurgisstift Weilburg geschenkt wurde.

Nassau erhielt1348 durch Kaiser Karl IV. Stadtrechte und damit auch bestimmte Privilegien, die ungefreite Orte nicht besaßen. So durfte Nassau u. a. nun Befestigungen anlegen - Reste der Stadtmauer und 2 der ehemals 5 Türme sind noch vorhanden -, Märkte abhalten und ein Schöffengericht einrichten. Die Stadtrechtsverleihung war Anstoß zu einer deutlichen Weiterentwicklung unseres Gemeinwesens, so dass sich die Stadt mehr und mehr von den ungefreiten Umlandgemeinden abhob.

Der 1348 mitgefreite Ort Scheuern (erstmals 1163 als „Schura" erwähnt) wurde mit Bergnassau (erste Erwähnung 1262 als „Berg Eldig") 1969 in die Stadt Nassau eingemeindet.

Im Laufe der Geschichte musste die Stadt Nassau viele „Heimsuchungen" über sich ergehen lassen. So hatte 1372 eine Fehde zwischen Graf Ruprecht dem Streitbaren von Nassau-Sonnenberg und dem Grafen Johann von Nassau-Dillenburg verheerende Auswirkungen. Die Stadt wurde fast völlig zerstört und verbrannt und blieb für längere Zeit tot und menschenleer. Spätere Fehden brachten weiteres Ungemach.

Schwere Feuersbrünste vernichteten in den Jahren 1465, 1605, 1695, 1758 und 1763 große Teile der Stadt.

Fast jährlich hat Nassau unter Hochwasser zu leiden. Besondere Ausmaße hatten Hochwasserschäden in den Jahren 1396, 1764, 1784, 1824, 1841, 1882, 1909 und 1984. Die riesigen Hochwasserstände von 1909 und 1984 zeigt ein Obelisk im Kurpark an.

Verheerende Bombenangriffe im Februar und März 1945 zerstörten Nassau zu fast 80 % und das berühmte Kurhaus „Bad Nassau" völlig.

Durch Tatkraft, Engagement und Fleiß der Bürger erstand die Stadt Nassau in neuem, wenn auch deutlich verändertem Glanz. Heute ist Nassau - auch dank der inzwischen durchgeführten Innenstadtsanierung - ein schmuckes Städtchen, das zum Wohnen, Einkaufen und Erholen einlädt.

Die gastfreundliche Stadt hält für Freizeit und Erholung ein breites Spektrum an Angeboten bereit, ihre Sehenswürdigkeiten aus Geschichte und Gegenwart, ausgezeichnete Wanderwege in die idyllische Umgebung begeistern immer wieder die Besucher.

Verkehrsberuhigte Zonen, Cafés mit ihren gepflegten Terrassen und gemütliche Gaststätten laden zum Flanieren, Verweilen und Genießen ein.