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Arnsteiner Klosterführungen

Arnsteiner Klosterführung (wahlweise mit Schlenderweinprobe) durch Räume und Zeiten“

Ein ganz besonderes Highlight erwartet die Be­sucher dieser Klosterführung. Zwei funkelnde kulturelle Edelsteine unserer Heimat ge­hen bei diesem Projekt eine innige Verbindung ein: Kloster Arn­stein, dessen Klosterkirche in den nächsten Jah­ren noch weiter sehr aufwendig vom Land Rheinland-Pfalz und dem Bistum Limburg saniert wird, und der Lahn­wein, dessen Fortbestand die zeitgleich stattfin­dende Flurberei­nigung mit Unterstützung von EU-Geldern sichert.
Und nun präsentiert Matthias Schmidt, der sich intensiv mit der Histo­rie des Lahnweins beschäftigt hat, diesen Lahnwein hier im ro­man(t)ischen Ambiente des geschichtsträchtigen Klosters, also wieder an dem Ort, von wo sich der Überlieferung nach im Jahre 1139 einige Patres nach Burgund aufmachten, um Setzreben nach Arnstein zu ho­len. (www.weinbau-an-der-lahn.de) Die faszinierende Histo­rie des Ortes schenkt der Veranstaltung den passenden Rahmen.
Zu fünf Stationen schlendern die Gäste auf ihrer Zeitreise, die sie zurück zu den Ursprüngen von Kloster Arnstein führt, und sie treffen dabei auf fünf imaginäre Ge­stalten aus der Vergangenheit des Klosters.
Vom Jahr 1938 erzählt Pater Chrysostomus Lauenroth ? am Stolperstein für Pater Alfons Spix ? von den schlimmen Zeiten der NS-Diktatur, un­ter denen die Patres zu leiden hatten.
Anschließend erklärt der gestrenge Hofrat Vietor im mittleren Klosterhof, warum er im Jahre 1802 das Kloster schließen lässt. Es habe eine neue Zeit angefan­gen. Da brauche man keine Klöster mehr. Vor ein paar Wochen habe er es den Mönchen gesagt. Es sei Schluss mit Arnstein, wie über­all mit den Klöstern.
Der Maler und Bildhauer Wilhelm Preuß präsentiert im Jahr 1757 vol­ler Stolz in der Klosterkirche den neuen Altar und die kunstvoll ge­staltete Kanzel, die er schuf.
Dann treffen die Gäste am Kloster-Kräutergarten auf einen fröhlichen Handwer­ker aus Weinähr, der mit Lehmeimer und Kelle über den Umbau und die Er­neuerung des Kirchengebäudes im Jahre 1359 berichtet.
Als letzter kommt dann im Jahr 1208 der weise Altabt Herbord auf den alten Friedhof und erzählt aus der Zeit der Klostergründung und von Graf Lud­wig und dessen Gattin Guda, die er beide noch persön­lich gekannt hat.

An jeder der Stationen wird Matthias Schmidt einen besonderen Lahn­wein vorstellen (bei fünf Weinen, sonst nur bei Station 1, 3, und 5!)
Die Weinprobe wird ab 7 Personen angeboten, die Führung ab 8 - 10.
Preis pro Person für die Schlenderweinprobe: 3 Weine, Fachinger, Baguettes, Brötchenrad o.ä. 13,50 € (Jeder weitere Wein 3.- zusätzlich)
Für die Klosterführung ohne Weinprobe wird eine Spende erbeten.

Hinweise zu Anfrage & Buchung

Die Buchung erfolgt über:

Touristik Bad Ems-Nassau e.V.

Tourist-Information Nassau
Obertal 9a
56377 Nassau/Lahn
Tel.: 02604/952520
E-mail: info@nassau-touristik.de

Bitte beachten Sie die Reise- und Buchungsbedingungen:

Bei der Ihnen angebotenen Kombination von Reiseleistungen handelt es sich um eine Pauschalreise im Sinne der Richtlinie (EU) 2015/2302. Daher können Sie alle EU-Rechte in Anspruch nehmen, die für Pauschalreisen gelten.

Reisebedingungen Touristik im Nassauer Land (PDF-Datei)

Formblatt zur Unterrichtung des Reisenden bei einer Pauschalreise nach §651 des Bürgerlichen Gesetzbuches (PDF-Datei)